Der Petersplatz 

in Niedernetphen

Peterskapelle - Bild: Heimatverein Netphen

In alten Schriften findet man Hinweise auf den Netpher Adelssitz in Form einer Was-serburg wahrscheinlich am Zusammenfluss von Netphe und Sieg oder Netphe und dem Mühlenbach. Wo diese Burg genau gestanden hat, kann man nicht mehr genau feststellen. Die Peterskapelle könnte als Hauskapelle gedient haben. Die Kapelle wird 1257 zum ersten Mal in einer Urkunde erwähnt. Lange Zeit war sie Schule und Kapelle zu gleich.

St. Peters-Platz - Bild: Heimatverein Netphen

1945 in den letzten Kriegswirren tobte in Netphen ein erbitterter Häuserkampf zwischen amerikanischem und deutschem Militär. Etwa 15 alte Häuser wurden Opfer der Kämpfe, so wurde auch die Peterskapelle zerstört.

Peterskapelle - Bild: © Nico Eggers

1985 wird die Peterskapelle durch den Petersplatzverein wieder aufgebaut und dient seitdem als Simultankapelle der Bevölkerung.

Das alte Feuerwehrgerätehaus wurde zu einem Begegnungshaus umgebaut. Somit ist der Petersplatz mit seinem Brunnen heute ein beliebter Treffpunkt für alle und es findet ein reges Vereins- leben statt.

Restbrücke um 1900 - Bild: Heimatverein Netphen

Der Petersplatz im Schnittpunkt zweier bedeutender Handelsstraßen, der Kronprinzen-straße und der Lahnstraße hatte beim alten Amtshaus mit Gefängnis (Arrest) an der Restbrücke eine Zoll- und Mautstation, welche bis ins 20. Jahrhundert sehr gute Einnahmen für die Obrigkeit generierte.

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