„Siegerländer Sparfachwerk“

 in Grissenbach

Durch die Eisenerzverarbeitung drohte im Siegerland ein Holzmangel. Folge war die Holz- und Waldordnung von 1562. Die Skellsche Bauordnung (1790) ging gegen Holzverschwendung beim Fachwerkhausbau vor.

 

Erlaubt waren nur noch diejenigen Hölzer, die direkt der senkrechten Lastab-tragung dienten. Zwischenriegel (Brust- und Halsriegel) zwischen den senk-rechten Ständern oder sonstiges Zierfachwerk waren daher verboten.

 

Von 1870 bis 1920 entstanden nur im Siegerland und der nahen Umgebung zahlreiche preiswerte Arbeiterwohnhäuser in dieser riegellosen Form mit „Siegerländer Sparfachwerk”.

Foto aus 1972                  Foto aus 2012                  Bauzeichnung

„Schrinnersch Hus“ 

Siegtalstraße 58, mit unverschieferter Giebel- und Traufseite (Fotos 2012).

Die beiden gezeigten Fachwerkhäuser haben den gleichen Grundriss. Wilfried Lerchstein

Bilder: © Nico Eggers

Hier finden Sie ausführliche Informationen zu den

"Siegerländer Sparfachwerken"

Das Siegerländer Sparfachwerk
Auszug aus dem "Blick ins Netpherland" aus 2013
Das Siegerländer Sparfachwerk_klein.pdf
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